Herzlich Willkommen!

Im April 2015 ist die Region „Aller-Fuhse-Aue“ offiziell als LEADER-Region für die Förderperiode 2014-2020 anerkannt worden. Die Einsetzung des LEADER-Managements erfolgte im Januar 2016. In den kommenden Jahren wollen wir gemeinsam viele Projektideen realisieren. Auf den folgenden Seiten können Sie alles über die LEADER-Region "Aller-Fuhse-Aue", unsere Projekte und Ideen sowie über die engagierten Akteure in der Region erfahren.

Aktuelles

Aller-Fuhse-Aue Finalist beim bundesweiten Wettbewerb "Gemeinsam stark sein"

Seit 2010 prämiert die dvs – Netzwerk Ländliche Räume durch den Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ innovative und erfolgreiche Projekte der ländlichen Entwicklung. Im Jahr 2016 standen Projekte im Fokus, die Menschen im Dorf zusammenbringen und die soziale Inklusion erleichtern. Die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ hat mit dem Projekt „Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue“ an diesem Wettbewerb teilgenommen und es bis in die Endausscheidung geschafft. Somit gehört das Wissensnetz zu den 24 Finalisten aus ganz Deutschland. Dieser Erfolg konnte nur durch die vielen aktiven Bürgerinnen und Bürger, deren Ideen und ihr großes Engagement erreicht werden.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt „Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue“.

Urkunde Wettbewerb
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4. Integrationskonferenz "Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement"

Die großen Herausforderungen bei der Begrüßung, Unterbringung und Versorgung der schutzsuchenden Menschen, die seit Sommer 2015 nach Niedersachsen gekommen sind, konnten auch durch die Unterstützung und die großartigen Leistungen der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer allerorten in Niedersachsen bewältigt werden. Auch weiterhin bedarf es dieser großen Hilfs- und Einsatzbereitschaft, um die anhaltende Herausforderung der Integration der geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft zu meistern. Bei der vierten Integrationskonferenz des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ am 6. März 2017 in Hannover soll es deshalb um ganz konkrete Fragestellungen zu den Herausforderungen der täglichen Arbeit gehen:

  • Wie steht es um kollegiale Beratungsmöglichkeiten für Freiwillige, wenn auch Helferinnen und Helfer Hilfe brauchen?
     
  • Wie gelingt es Freiwilligen, den Umgang mit Nähe und manchmal auch notwendiger Distanz zu gestalten?
     
  • Wie gehen Freiwillige mit fremdenfeindlichen Äußerungen bzw. auch gegen sie selbst gerichteten Anfeindungen um?

Anmeldungen sind über das Internet-Portal der Niedersächsischen Staatskanzlei möglich.

Einladungsflyer 4. Integrationskonferenz
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Fortbildung des NIEDERSACHSENBÜRO am 02.02.2017 in Lüneburg

"Den ländlichen Raum stärken: Neue Wohn- und Pflegeformen als Basis für eine nachhaltige Ortsentwicklung"


Fortbildung in Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg am Do, 02.02.17, 10-16 Uhr


Ort: ArL Lüneburg, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg

 

Neue Wohnmodelle wie gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften bieten die Perspektive, auch bei hohem Pflege- und Betreuungsbedarf im vertrauten Umfeld wohnen bleiben zu können. Genauso wie neue Nachbarschaftsmodelle, z.B. Nachbarschaftshilfevereine oder Sozialgenossenschaften, passen sie gut zu den kleinteiligen Strukturen im ländlichen Raum und können sich zum Mittelpunkt einer sorgenden Gemeinschaft entwickeln.


In dörflichen Strukturen sind Neue Wohn- und Pflegemodelle Anker und Ort der Entwicklung: Altersgerechte Wohnungen (oft in Bestandsgebäuden) und neue Beratungs-, Unterstützungs- und Infrastrukturen entstehen, die allen Bewohnerinnen und Bewohnern - generationenübergreifend - zu Gute kommen. Die Kommune steuert und koordiniert die Realisierung dieser Projekte oder initiiert sie selbst.

 

Die Fortbildung des NIEDERSACHSENBÜRO gibt Ihnen die Möglichkeit, innovative und praxisnahe Antworten auf die Frage zu erhalten, wie wir im ländlichen Raum "anders als gewohnt" leben können. Nach einer ausführlichen Einführung zur Organisation und dem Weg in die Realisierung solcher Projekte sowie Informationen zu Fördermöglichkeiten stellen Projektverantwortliche ihre bereits realisierten Projekte vor. Die Fortbildung hat das Ziel, kommunalen und anderen Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie bürgerschaftlich Engagierten praxisrelevante Informationen zu geben und anhand realisierter Beispiele aufzuzeigen, wie die Umsetzung guter Projekte effektiv gelingen kann. Fragen der Teilnehmenden zu eigenen Ideen und Projekten bereichern die Diskussion.

 

Kosten: 59,- Euro incl. Seminarunterlagen und Getränke (35,- Euro für Mitglieder des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V.), Anmeldung unter anmeldung@neues-wohnen-nds.de.

 

Das Programm und den Ablauf finden Sie hier.

 

Film zur Flüchtlingstagung

Die Zusammenfassung der Veranstaltung "Geflüchtete im ländlichen Raum - Strukturen zwischen Haupt- und Ehrenamt neu denken." als Film finden Sie hier.

Anbahnungstreffen für ein transnationales Kooperationsprojekt

Die Arbeit der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ findet bereits internationale Beachtung. Auf Initiati­ve der LEADER-Region „Oststeirisches Kernland“ wurde die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ ange­fragt, bei einem Anbahnungstreffen für ein transnationales Kooperationsprojekt zum Thema „Koor­dinierte Flüchtlingsunterstützung in ländlichen Regionen: Jugend, Jobs und Kultur“ mitzuwirken. Ziel von Kooerperationsprojekten ist es, in den Austausch mit anderen europäischen LEADER-Regionen zu kommen und einen Erfahrungsaustausch sowie gemeinsame Projekte zu initiieren.

Am 8. Juni 2016 fand in Hartberg/Österreich dieses Anbahnungstreffen statt. Neben der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ - als einzige LEADER-Region aus Deutschland - nahmen LEADER-Regionen aus Österreich, Finnland und Schweden teil. Unter professioneller Anleitung wurde einen Tag lang intensiv über das Thema „Koordinierte Flüchtlingsunterstützung in ländlichen Regionen“ diskutiert. In Arbeitsgruppen wurden Arbeitspakete u.a. zur Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten, lokaler Um­setzungsaktivitäten erarbeitet.

Die Vertreter der anderen LEADER-Regionen waren vor allem an einer Hospitationsreise in die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ interessiert. Bis Ende diesen Jahres sollen die Vorbereitungen in­nerhalb der Lokalen Aktionsgruppen abgeschlossen sein, damit im nächten Jahr der Schritt der Um­setzung erfolgen kann.

 

Anbahnungstreffen mit der LEADER-Region "Grünes Band" am 11.08.2016

Am 11. September fand im Amtshof Eicklingen ein erstes Kennenlernen zwischen Vertretern der LEADER-Region "Aller-Fuhse-Aue" und "Grünes Band im Landkreis Helmstedt" statt.

 

Bei dem Treffen wurden Kooperationsmöglichkeiten erörtert.

Auf besonderes Interesse stießen Projekte aus dem sozialen und kulturellen Bereich, wie beispielsweise die Aktivitäten zur Organisation von ehrenamtlicher Betreuung Geflüchteter oder die Zusammenarbeit der dörflichen Treffpunkte wie der Kunstspirale Hänigsen, dem Familienhaus Uetze und dem KESS e. V. (Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue). Weiterer Anknü­pfungspunkt könnte die Aller – als verbindendes Element – sein. Beide Regionen stehen vor vergleichbaren Herausforderungen insbesondere im Bereich der ländlichen Infrastrukturausstattung.

 

Zur weiteren Vertiefung dieser Themen soll das nächste Treffen Mitte Oktober in Schöningen im Paläon stattfinden.

 

Sommerfest der LEADER-Region am 11.08.2016

Am vergangenen Donnerstag trafen sich rund 70 Projektträger, kommunale Vertreter und Netzwerker beim Sommerfest der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“, um sich bei Köstlichkeiten aus dem Smoker und Antipasti zu den Projekten in der LEADER-Region auszutauschen.

 

Das Regionalmanagement der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ lud am 11. August zum diesjährigen Sommerfest im Antikhof Drei Eichen in Bröckel ein. Trotz eher herbstlicher Wetterlage wurde angeregt geklönt und gefeiert.

Werner Backeberg begrüßte als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe die Gäste, gab einen kurzen Einblick zu den laufenden Projekten in der Region und betonte die gute Zusammenarbeit.

 

Bei entspannter Atmosphäre kamen politische Vertreter mit privaten Projektträgern ins Gespräch und konnten sich neben den Projekten in der Region zu aktuellen Themen vor Ort austauschen.

 

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Vertretern der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“. Im Vorfeld des Sommerfestes fand ein inhaltlicher Austausch zwischen den zwei LEADER-Regionen statt.

Auf besonderes Interesse stießen Projekte aus dem sozialen und kulturellen Bereich, wie beispielsweise die Aktivitäten zur Organisation von ehrenamtlicher Betreuung Geflüchteter oder die Zusammenarbeit der dörflichen Treffpunkte wie der Kunstspirale Hänigsen, dem Familienhaus Uetze und dem KESS e. V. (Wissensnetz Aller-Fuhse-Aue). Weiterer Anknü­pfungspunkt könnte die Aller – als verbindendes Element – sein. Beide Regionen stehen vor vergleichbaren Herausforderungen insbesondere im Bereich der ländlichen Infrastrukturausstattung.

Flüchtlingstagung der LEADER-Region am 17.06.2016

An der Tagung "Geflüchtete im ländlichen Raum" nahmen rund 70 haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer teil. Als besonders wichtig wurde die Integration von jungen und weiblichen Gefüchteten identifiziert. Dazu ist neben der Kinderbetreuung auch die Mobilität der Geflüchteten von Bedeutung. Mehr dazu hier.

Land Aktuell - Newsletter der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume

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Den aktuellen Newsletter "Land Aktuell" mit verschiedenen Themen, Terminen und Veröffentlichungs- und Veranstaltungshinweisen zum Thema ländlicher Raum finden Sie hier.

 

 

 

Regionalmanagement für die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“

v.l. stehend: Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube, Bürgermeister Werner Backeberg v.l. sitzend: Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf, Gudrun Viehweg

26.01.2016

Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung steht für die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ wieder ein professionelles Regionalmanagement zur Verfügung. LEADER ist ein bewährtes Instrument zur Förderung innovativer Ideen und Projekte, die maßgeblich zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raums beitragen.

 

Im April 2015 wurde die Region „Aller-Fuhse-Aue“ vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium als LEADER-Region für die Förderperiode 2014-2020 ausgewählt. Damit stehen der Region 2,4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung. Auf Grundlage des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue“ können über die Lokale Aktionsgruppe „Aller-Fuhse-Aue“ Förderanträge beim zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung in Verden eingereicht werden. Die Lokale Aktionsgruppe hat im vergangenen Jahr bereits die ersten Projektanträge geprüft und genehmigt. Die Projektträger müssen jetzt bis zum 15. Februar ihre Anträge beim Amt in Verden einreichen.

 

Für neue Projekte und Projektideen steht ab sofort das neue Regionalmanagement zur Verfügung. Wie in der vergangenen Förderperiode betreut die Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft aus Eicklingen die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“. Ansprechpartnerin ist Frau Gudrun Viehweg und Herr Michael Schmidt. Das Team übernimmt die Aufgabe des Koordinators, Moderators, Impulsgeber und Unterstützers und berät Projektträger bei der Projektentwicklung und Umsetzung.

 

Projektträger können sich direkt mit dem Regionalmanagement in Verbindung setzen oder sich über die Ziele und Inhalte der Region über die Internetseite informieren. Projektträger, die für ihr Projekt eine Förderung erhalten und ihr Projekt 2017 umsetzen möchten, müssen bis Anfang September ihren Projektantrag beim Regionalmanagement einreichen. Gefördert werden Projekte in den Bereichen „Naherholung, Kultur und Tourismus“, „Miteinander der Generationen“, „Regionale Wirtschaftsentwicklung und Landwirtschaft“ sowie „Energie und Umwelt“.

Neue Kulturroute führt durch die Region Aller-Fuhse-Aue

Ob Kloster Wienhausen, Herrenhäuser Gärten oder das Fagus-Werk in Alfeld: Die im Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover (EWH) mit der Region Hannover zusammengeschlossenen Kreise, Städte und Kommunen haben eine Vielzahl an Kulturgütern zu bieten. Insgesamt 26 dieser Sehenswürdigkeiten sind ab dem 10. Juli 2015 über einen neu ausgewiesenen Fernradwanderweg miteinander verbunden.

 

In 20 unterschiedlich langen Etappen führt die 800 Kilometer lange Kulturroute zu Zielen wie dem Celler Schloss, den mittelalterlichen Klöstern Wienhausen, Loccum und Walsrode, den Welterbestätten Fagus-Werk in Alfeld sowie Dom und St. Michaelis in Hildesheim, dem Mausoleum in Stadthagen, dem Sprengel-Museum für Moderne Kunst und den weltberühmten Herrenhäuser Gärten in Hannover. Aber auch die Rattenfängerfreilichtspiele in Hameln, die Domfestspiele in Bad Gandersheim, Rausch SchokoLand in Peine und der Weltvogelpark Walsrode sowie weitere großartige Kulturangebote sind zu entdecken.

 

Im Landkreis Celle verläuft die Kulturroute teilweise auf dem Allerradweg und verbindet das Kloster Wienhausen als besonderes Kulturgut mit der Celler Altstadt, dem Schloss, den Celler Museen, dem historischen Wasserkraftwerk Oldauer Schleuse und dem Deutschen Erdölmuseum in Wietze. Eine Ergänzungsstrecke führt zur Gedenkstätte Bergen Belsen. Eine der verschiedenen Teilrouten (Alternativeroute 9a) führt auf ihrer Etappe mitten durch die Region Aller-Fuhse-Aue. Weitere Informationen zum Routenverlauf und zu den Kulturangeboten finden Sie hier.

 

(Quelle: Pressestelle Landkreis Celle, Abbildung: Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover)

Landesbeauftragte überreicht Urkunde

Am 07. Mai hat die Landesbeauftragte Jutta Schiecke die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Leader-/ILE-Wettbewerb für die EU-Förderperiode 2014-2020 im Amtshof Eicklingen überreicht.

 

Bereits am 23.04.2015 hatte der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer die 61 Leader- bzw. ILE-Regionen, die erfolgreich am Leader-/ILE-Wettbewerb teilgenommen haben, bekanntgegeben.

 

Neben den drei Mitgliedern des Landtages MdL Maximilian Schmidt, MdL Ernst-Ingolf Angermann  und MdL Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens nahmen auch zahlreiche Mitglieder der LAG Aller-Fuhse-Aue an der feierlichen Übergabe teil. Als LAG-Vorsitzender nahm Herr Werner Backeberg die Urkunde offiziell entgegen.

 

Bis September diesen Jahres werden die geförderten niedersächsischen Regionen sich aber noch gedulden müssen, erst ab diesem Zeitpunkt wird es eine rechtskräftige Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen geben und auch das Landeskonzept von der EU genehmigt werden.

 

 

Urkunde der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue
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Region „Aller-Fuhse-Aue“ jetzt LEADER-Region!

Region Aller-Fuhse-Aue/Eicklingen. – Das Engagement und die Ausdauer der Bürgerinnen und Bürger der Region „Aller-Fuhse-Aue“ haben sich bezahlt gemacht. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Region offiziell als LEADER-Region anerkannt. 

 

Auf der heutigen Pressekonferenz im Landwirtschaftsministerium gab Minister Christian Meyer offiziell die LEADER-Regionen für die EU-Förderperiode 2014-2020 bekannt. Über 60 Regionen hatten sich als LEADER-Region beworben, doch nur 41 wurden anerkannt. Mit dabei die Region „Aller-Fuhse-Aue“ mit den Samtgemeinden Flotwedel und Wathlingen, der Gemeinde Uetze sowie dem Ortsteil Altencelle der Stadt Celle. Mit dieser Anerkennung stehen der Region 2,4 Mio. Euro für die Förderperiode 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. LEADER steht für "Liasion entre actions de développement de l'économie rurale" und bedeutet frei übersetzt "Sektor übergreifende Initiativen zur Entwicklung der ländlichen Gebiete". Ziel der EU und des Land Niedersachsen ist es, die Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten auf Basis freiwilliger Kooperationen zu unterstützen.

 

Maßgeblich an der Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue“ beteiligt war die Lokale Aktionsgruppe (LAG). Ihr gehören neben den Kommunen über 30 so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner an. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet zukünftig über die Vergabe der Fördermittel. Unter dem Leitsatz „Mitmachen! Mehr wissen! Mehr tun! sind alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Aller-Fuhse-Aue“ aufgefordert, sich mit Ideen, Projekten oder ihre Mitarbeit in den Prozess einzubringen. Dabei geht es um die Themen wie Naherholung, Tourismus und Kultur, Miteinander der Generationen, regionale Wirtschaftsentwicklung und Landwirtschaft, Identitätsbildung sowie Energie und Umwelt.

 

Seit 2007 arbeiten die Kommunen der Region „Aller-Fuhse-Aue“ erfolgreich zusammen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 konnten dadurch zahlreiche gemeinsame Projekte umgesetzt werden. Diese Arbeit soll jetzt als LEADER-Region fortgesetzt werden.

Übergabe LEADER-Konzept „Aller-Fuhse-Aue"

Eicklingen, 07.01.2015. Es ist soweit – das neue LEADER-Konzept 2014-2020, das sogenannte Regionale Entwicklungskonzept (REK) - für die Gemeinden der Region „Aller-Fuhse-Aue" liegt vor. Das REK wurde heute dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg vom Samtgemeindebürgermeister Flotwedel, Herrn H. Pohndorf, offiziell übergeben.

 

An der offiziellen Übergabe des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue" nahmen neben den Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) auch die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann sowie die Landtagsabgeordneten Ernst-Ingolf Angermann und Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens teil. Besonderes Highlight der Bewerbung ist ein Imagefilm über die Region „Aller-Fuhse-Aue". In diesem Film stellt sich die Lokale Aktionsgruppe vor und die Strategie der Region wird erläutert. Neben diesem Film stellten die LAG-Mitglieder, Herr Otto Munzel aus Wienhausen, Herr Jaromir Remes aus Eicklingen und Angela Wolter aus Nienhagen, die Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzeptes „Aller-Fuhse-Aue" vor. Vor allem in den Bereichen Naherholung, Kultur und Tourismus sowie im Miteinander der Generationen sollen in den nächsten Jahren Projekte entwickelt und umgesetzt werden.

 

Über hundertsiebzig Seiten stark ist das Regionale Entwicklungskonzept „Aller-Fuhse-Aue", das die Bewerbungsgrundlage für den Förderzeitraum 2014–2020 um Fördermittel des europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bildet. Herr Siegfried Dierken nahm das Konzept mit dem Titel „Mitmachen! Mehr wissen! Mehr tun! von Samtgemeindebürgermeister H. Pohndorf entgegen.

Vorausgegangen war ein monatelanger Arbeits- und Abstimmungsprozess unter Mitwirkung der Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe und den Kommunen. In mehreren Sitzun-gen der Steuerungsgruppe und der Lokalen Aktionsgruppe sowie in Arbeitskreissitzungen hatten sich die Bürgerinnen und Bürger aus der Region engagiert in den Prozess eingebracht, die Handlungsfelder identifiziert und mit möglichen Projektideen untersetzt.

 

„Mithilfe der LEADER-Fördermittel sind wir in der Lage, attraktive Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes zu verwirklichen und so die Lebensqualität in unserer Region zu erhöhen", betonte Herr Pohndorf. Gleichzeitig bedankte er sich für das große ehrenamtliche Engagement der Wirtschafts- und Sozialpartner. Nun heißt es abwarten und Daumen drücken, dass die Region vom Landwirtschaftsministerium den Zuschlag als LEADER-Region erhält. Mit einer Entscheidung wird zwischen März und April diesen Jahres gerechnet.

 

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